Augenblicke, nah
Wenn die Stunden tropfen
wie singende Tränen in
herbstliches Wachs
kein Vergessen
zeigt dir so Frühling
dann
lauf los Mädchen
in deinem Rucksack
wartet ein Lächeln
sieh nach dem Versprechen
bette dich in Glauben,
denn schon bald
findest du dort
eine fröhliche Sonne
einzig dir zur Wärme
und dennoch teilbar immer
von dir selbst,
und siehe für jeden
dieser Augenblicke schütze
ich dich und befreiten Atem
wisse, ich bin bei dir
gewesen und kommend
alle Zeit, in Bitternis und Freude
selbst in Tränen -
wie ein Lächeln in bleibender Güte.
Das nenne dann bitte Freundschaft.
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Nur einen Schritt
Wenn sich die knospenden Zeilen erbarmen,
lass mich finden nur einen Schritt, näher
sind wir den Freunden im Vorwärts, gehalten
von ihrem frischen Erwarten an uns.
Sei uns beschieden das Finden frühlingsfroh,
jede felsige Schmach soll vergessen uns sein,
nur einen Schritt wagen voran,
so schreitet erwachter Wille in wartenden Feldern.
Dort ruhen die Samen schlafend in Krumen,
bedeckt erdig, bald findend lichte Freiheit,
jedes Kind lacht träumend ohne Schatten
und nur einen Schritt entfernt jedem Glück.
Berühren die Sterne, ein bleibendes Wollen
wilde Blüten zieren uns der Wege Rand
so wächst nur einen Schritt von uns entfernt
neues Leben für uns und tröstend, danach.
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Dieser Tag
Einmal wird ein Tag uns sein, blühend
in lichtbleibender Wärme, edel und fromm
lasst uns ihn suchen und die Stimmen führend
im Klang zwischen Tag und Nacht,
nährend schenkt die Amme dann Leben,
ehrt sie.
Einmal wird ein Tag uns sein, forschend
mit zweifelnden Ufern, vertrauend und froh
lasst uns finden die Wahrheit und Neues,
nur ein Narr findet im Spiegel kein Bild
aller Ende ist immer Beginn,
erlebt dieses Glück.
Kein Meer kennt sichere Grenzen, tosend
schon jede geborene Quelle, locken
uns suchend lebendige Brunnen, die mit
Labsal begleiten, einmal uns an diesem Tag.
Seht, Wellen bewegen die suchenden Schiffe!
Dankbarkeit hat einen Namen.
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©Thomas Knorri Renker

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