Der Mut der Generäle endet an vorderster Front.

 

Manch Häufchen Elend lässt sich in einer Nobelkarosse kutschieren.

 

Die goldene Mitte ist der Verzicht auf den eigenen, silbernen Vorteil.

 

Zweierlei Liebe strebt der Mensch nach. Es ist die Liebe, die er gern gibt

und die Liebe, die er gern empfangen würde.

 

Wir sind nicht die Summe unserer Wünsche, sondern das Ergebnis

der Liebe.

 

Weiches Holz schützt das Blei im Stift.

 

Selbst blumige Worte wollen gepflegt sein.

 

Fallende Blätter finden den Boden.

Komm, laß uns gemeinsam fallen.

 

Keine Stunde kann leben ohne Augenblick.

 

Reklame für nützliche Dinge ist selten.

  

             Ein guter Satz ist wie ein guter Wein.

             Man hat ihn gern möglichst lange auf der Zunge.

 

             Was sich liebte das weckt sich.

 

             Die Zufriedenheit bedarf keiner Eile.

 

             Ein möglicher Weg zum Frieden.

             Im Eifer des Gefechts, den Eifer vergessen.

 

             Ein köstlicher Trost.

             Selbst Atheisten tragen ihr Kreuz.

 

 

           © Thomas Knorri Renker

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